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Sevilla - wo Spanien am spanischsten ist

  
Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien, ist mit seinem lebendigen Zentrum und den vielen städtebaulichen Besonderheiten für dieses Land so typisch und doch absolut einzigartig. Die Stadt selbst liegt in einer fruchtbaren Ebene am Fluss Guadalquivir. Das Klima ist im Sommer natürlich sehr heiß aber trocken. Am angenehmsten dürften das Frühjahr und die Herbstmonate mit seinen warmen und milden Temperaturen sein. Aber die Touristen strömen natürlich ganzjährig nach Sevilla. Hotels in Sevilla hat Hotelopia im Programm. Neben dem Tourismus leben die Sevillanos vor allem von der Industrie und vom Handel.


Sehenswertes im Überfluss
Sevilla ist das kulturelle Zentrum in Süd-Spanien. Die Stadt kann mit zahlreichen historischen Baudenkmälern aufwarten, die nicht nur die historisch interessierten Besucher begeistern dürften. Barrio Santa Cruz bildet das historische Zentrum von Sevilla. Hier steht die berühmte Kathedrale Maria de la Sede im Mittelpunkt. Dieses gotische Bauwerk ist die drittgrößte Kathedrale der Welt. Der fünfschiffige Sakralbau birgt zahlreiche Kostbarkeiten und Kunstschätze vergangener Zeiten. Gleich daneben steht das Wahrzeichen von Sevilla, der Giralda, ein 97m hoher Glockenturm mit seinen 22 Glocken. Von diesem Turm aus hat man einen traumhaften Ausblick über die ganze Stadt. Auf dem gleichen Platz befindet sich auch der Königspalast Alcazar, der überwiegend im maurischen Stil erbaut worden ist, wie übrigens die meisten Gebäude in diesem Viertel. In Sevilla gibt es unzählige für diese Stadt so typischen altrömischen Bürgerhäuser und Palästen. Diese Bauwerke, die nicht selten einen marmorgetäfelten Innenhof haben, zeugen von einer wohlhabenden Vergangenheit. Die bekanntesten unter ihnen sind der Casa Pilatos aus dem 15. bzw.16. Jahrhundert und der Palacio de las Duenas. Natürlich gibt es in Sevilla neben der Kathedrale Maria de la Sede auch noch zahlreiche andere Sakralbauten, man spricht von über 130 Kirchen, die das Stadtbild so entscheidend prägen. Viele verwinkelte kleine und schier endlos lange Gassen laden zum Bummeln ein, malerische Plätze fordern den Besucher geradezu auf, zu verweilen und sich auszuruhen. Hier kann man seine Blicke über die Häuser und den engen Straßen schweifen lassen. In Sevilla gibt es eine enorme Anzahl an intakten Brunnen. Sie werden noch aus Äquadukten gespeist, die aus der Zeit Julius Caesars stammen.

Eine Sehenswürdigkeit ganz besonderer Art ist der Parque de Maria Luisa - ein touristisches Highlight und nicht nur für Gartenfreunde. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts überließ die Infantin Maria Luisa diese wunderschöne Parkanlage der Stadt und machte sie dieser zum Geschenk. Anlässlich der Ibero-Amerikanischen Ausstellung im Jahre 1929 wurde der Park mit zahlreichen im lateinamerikanischen Stil errichteten Gebäuden bereichert. Zu erwähnen wären der Plaza de Espana, der Papellon Real, der Papellon Mudejar sowie das berühmte Archäologische Museum. All diese Bauwerke wurden von Spaniens damals bedeutendsten Architekten, Hannibal Gonzalez, errichtet.

Natürlich verfügt Sevilla über eine der schönsten Stierkampfarenen dieses Landes. Auch wenn man dieser Sportart nicht viel abgewinnen kann, lohnt sich ein Besuch der Plaza de Toros de la Real Maestranza. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt ein interessantes Stierkampfmuseum.

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Nachhaltig geprägt wurde das Stadtbild auch von der im Jahre 1992 stattgefundenen Expo-Ausstellung. Eigens dazu wurden zahlreiche moderne und durchaus sehenswürdige Neubauten errichtet, die sich wunderbar in das alte Stadtbild von Sevilla eingefügt haben. Dazu gehören das Maestanza-Theater oder der Kongreßpalast mit seiner imposanten goldenen Kuppel. Im Rahmen der Ausstellung wurde auch das Flussbett des Guadalquivir wieder in seinen ursprünglichen Verlauf gebracht. Dieser Gewaltakt zog den Bau von zahlreichen neue Brücken mit sich, die der Stadt ein ganz besonderes Flair geben. Das Wetter in Sevilla.

Unterhaltung und Nachtleben
Nachts sind die Straßen von Sevilla am bel(i)ebtesten, keinen Einheimischen hält es dann im Haus. Zahlreiche Kneipen, Clubs und Bars bieten bis spät in die Nacht hinein viel Abwechslung und bunte Unterhaltung. In den Cafes und Tavernen werden die berühmten Tapas gereicht und dazu der ortsübliche Jerez ausgeschenkt. Ein Bummel bei Nacht durch die Straßen von Sevilla ist ein unbedingtes Muss. Aber Sevilla hat natürlich auch noch anderes an Unterhaltung zu bieten. Als Wiege des Flamencos, dem spanischen Nationaltanz, sollte man wenigstens in eine der vielen kleinen historischen Theatern der Altstadt einem Flamenco–Abend beiwohnen.

Sevilla Infos: Daten
Einwohner: 704.000
Fläche: 100km²
Status: Hauptstadt der Region Andalusien




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