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Lanzarote |
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Lanzarote ist die nördlichste der Kanareninsel und nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura die viertgrösste der Inselgruppe. Den Namen erhielt sie der Legenede nach von einem Ritter, der auf die Insel kam, um sie zu erobern. Nach einem blutreichen Gefecht zerbrach seine Lanze und er rief: Lanzarote - die Lanze ist zerbrochen. Ca. 60 km lang und 30 km breit besticht die Insel durch ihren ganz eigenen Charme.
Dank des milden Klimas während des ganzen Jahres ist Lanzarote ein sehr beliebtes Ganzjahresziel für vor allem englische und deutsche Touristen. Viele günstige und schöne Hotels in Lanzarote hat Hotelopia im Programm. Die Sommer sind Dank der kühlen Atlantikbrise angenehm bei ca. 30 Grad, die Winter und das Wetter auf Lanzarote sind mild und sonnenreich mit jährlich 300 Sonnentagen. So kommen im Sommer viele Familien, in den Wintermonaten älteres Publikum, vor allem Langzeiturlauber auf die Insel. Die Hauptstadt Arrecife hat neben dem Flughafen nicht viel Sehenwertes, in der Altstadt kann man jedoch gut shoppen gehen.
Der Künstler Cesare Manrique lebte und arbeite hier. Sein Idealbild war eine Insel, deren Architektur sich in das Landschaftsbild einfügt. So sind die Häuser alle weiss, die Fensterrahmen je nach Umgebung angestrichen. Nahe am Meer sind sie blau, im Landesinneren grün und in der tristen Vulkanregion des Tymanfaya braun. Die Gebäude sind nicht höher als 2 Stockwerke, es gibt nur ein einziges Hochhaus auf der Insel in der Hauptstadt Arrecife. Bausünden wie auf Teneriffa findet man Dank Manrique nicht auf Lanzarote. Ausserdem hat er Kunstwerke geschaffen, die heute Ausflugsziele der Toruisten sind. Sein ehemaliges Wohnhaus in Yaiza ist in 5 Lavablasen gebaut und beherrbergt heute die Fundacion, eine Stiftung zu Ehren des Künstlers mit zahlreichen seiner Werke.
Weiter nördlich befindet sich die Jameos del Aqua. In eine unterirdische Höhle mit einem See hat der Künstler ein famoses Werk errichtet mit einem surrealen Swimmingpool und einem Konzertsall mit atemberaubender Akkustik.
Im Dorf Guatiza befindet sich der berühmte Kakteengarten, der nicht nur mehr als 1100 Arten der Stachelpflanze beherbergt sondern auch im typischen Stil Cesare Manriques gebaut wurde. Als sich Omar Sharif ein Anwesen auf Lanzarote zulegen wollte, übernahm Manrique die architektonische Planung. Entstanden ist ein in sich verschlungenes Wohnparadies mit Innengarten und erneut dem Künstler typischer Gestaltung. Wenige Jahre, nachdem der Schauspieler sein Anwesen bezogen hatte, verlor er es beim Poker. Heute gibt es hier ein Restaurant und eine Bar mit Livemusik unter freiem Sternenhimmel.
Landschaftlich ist Lanzarote eine Vulkaninsel. Der letzte Vulkanausbruch war vor 250 Jahren und so steht die südwestliche Region des Tymanfaya heute noch unter Naturschutz. Das Landschaftsbild ist geprägt von schwarzer Lavamasse, welches sich auf mehr als 20 Quadratkilometern wie eine Mondlandschaft erstreckt. Nirgends ein Pflänzchen, etwas grün, etwas blühendes. Noch immer sind die Vulkane aktiv, im Tymanfaya mit dem Symbol eines kleinen Teufels gibt es den einzigen Naturgrill der Welt. Da die Erde so heiss ist, kann man allein mit der Erdhitze Fleisch grillen und im benachbarten Restaurant verspeisen. Auch dieser Grill ist eine Idee des berühmten Inselkünstlers.
Der Norden ist grüner und bergiger. Im Nordwesten rund um das Fischerdorf Caletta de Famara gibt es eine beeindruckende Steilküste und das gleichnamige Famaragebirge. Eine kleine Autofahrt von den Touristengebieten entfernt kann man auf immergrüner Blumenwiese den Blick in 600 Meter Tiefe und die Weite des atlantischen Ozeans geniessen.
Drei grosse Touristenorte haben sich in den letzten Jahren etabliert. Direkt unterhalb von Arrecife befindet sich das Touristenzentrum Puerto del Carmen mit einen lauten und abwechslungsreichen Nachtleben und einer wunderschönen, langen Strandpromenade oberhalb des ca. 6 km langen Sandstrandes. Der Hafen hat viele kleine Cafes und Restaurants. Im Süden der Insel befindet sich die Playa Blanca. Vor allem grosse Hotels mit all inklusive-Angeboten sind hier zu finden. Das Stadtzentrum ist klein und idyllisch mit Blick über das Meer zur Nachbarinsel Fuerteventura. Nur 3 km entfernt befinden sich die schönsten Sandstrände der Insel, die Papagayo-Strände. Oberhalb der Hauptstadt befindet sich die Costa Teguise. Es ist der ruhigste Touristenort. Vor allem Ruhesuchende und Familien kommen hierher. Gleichzeitig ist die Costa Teguise das Surferparadies, hier weht immer ein angenhemer Luftzug. Es gibt mehrere Strände, die zum Baden, Surfen und Tauchen einladen.
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