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El Hierro, Insel der Ruhe, Entspannung und Erholung

  
Die Insel El Hierro gehört zu den Kanarischen Inseln und ist die kleinste, jüngste und am wenig bekannteste von ihnen. Die Insel ist, wie die anderen Inseln dieser Gruppe auch, vulkanischen Ursprungs, was vor allen an den vielfach mit Lavamassen bedeckten Küstengebieten, im Süden und Westen der Insel, gut zu erkennen ist. Die Einheimischen leben in erster Linie von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Wirtschaft, Industrie und Tourismus stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Es steht dadurch auch nur eine begrenzte Anzahl an komfortable günstige Hotels in El Hierro für ihren Ferien-Aufenthalt zur Verfügung. Die Hauptstadt der Insel ist Valverde.


Badestrände sind auf El Hierro Mangelware, da durch die Vulkanmassen viel Gebirge mit Steilküsten entstanden. Ein sehr schöner Sandstrand, von einigen hundert Metern Länge, ist der Playa del Verodal, an der Westküste von El Hierro. Allerdings ist die Brandung hier so stark, dass sich nur geübte Schwimmer ins Wasser trauen sollten. Im Golfo-Tal wurden jedoch einige Meeresschwimmbecken errichtet, die hübsch angelegt sind und durchaus für einen ausgelassen Badespaß sorgen. Auch am Hafen von La Restinga befindet sich kleiner Sandstrand, der von einer Mole geschützt, zum Baden einlädt. Wenige Kilometer weiter befindet sich die Badestelle das Tocoron, mit sehr sauberem und klarem Wasser und einer enormen Meeres- Fauna. Schattige Grillplätze können jederzeit genutzt werden.

Wer die fantastische Unterwasserwelt erforschen möchte, kann das an der Südwestküste von El Hierro tun. Das Mar de las Calmas ist hervorragend zum Tauchen und Schnorcheln geeignet.

Ferienwohnungen, Appartements, Fincas, Hotels und Ferienhäuer gibt es natürlich wie schon oben beschrieben, obwohl die Bettenzahl für Touristen von 2000 nicht überschreiten soll, wie es die Einheimischen wünschen. Ob mit Pool und Barbeque, mit Terrasse und Garten oder Garage und idyllischem Meerblick, für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei.

El Hierro ist für eine deftige, schmackhafte und sehr gute Küche bekannt und hat einige kulinarische Köstlichkeiten zu bieten. Da wäre zunächst einmal der köstliche Ziegenkäse, der eine Spezialität der Insel ist, die ausserdem mit exzellenten Weinen dienen kann. Aber auch Fleisch und viel Fisch stehen auf dem Speiseplan, genauso wie Tomaten, Oliven, Knoblauch und Kräuter. Probieren sollte man unbedingt den Käsekuchen mit Anis, der ebenfalls eine Spezialität der Insel ist und den ausgezeichneten Vanillepudding mit Karamell.

El Hierro ist eine Insel der Ruhe, Entspannung und Erholung. Wer ein aufregendes Nachtleben auf El Hierro erwartet, wird enttäuscht, denn das gibt es hier nicht. Dafür findet der Tourist eine Insel von atemberaubender, landschaftlicher Schönheit, Vielfalt und schon fast paradiesischen Verhältnissen vor.

Das Wetter auf El Hierro wird vom Passat, einem gleichmäßig starkem Wind und dem Kanarenstrom, einem kühleren Nebenflusses des Golfstromes, beeinflusst. Beide sorgen für ein angenehmes, nicht zu trockenes Klima. An den nördlichen Küsten wird es im Sommer ca. 26° heiss, und im Süden steigt das Thermometer auf 30°. Die Meerestemperatur liegt im Winter bei 18° und im Sommer bei 20°.Während es auf der Nordostseite der Insel recht feucht ist und auch gelegentlich Regen fällt, bleibt es im Südwesten heiss und trocken. Die Hauptstadt Valverde liegt 600m über NN und erreicht im Sommer nur Temperaturen, die bei ca. 18° liegen. Der Winter wird mit seinen 11,5° nicht sehr kalt.

Die wilde und atemberaubende Landschaft, mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna, lässt jede Wanderung und jede Radtour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die karge und raue Lavawüste wird abgelöst durch einen verwunschenen und märchenhaften Nebelwald und den Schatten spendenden Kiefernwäldern. Das fruchtbare Hochland ist für eine intensive landwirtschaftliche Nutzung geeignet und fasziniert den Betrachter durch das saftige Weideland und die vielen Obsthaine, so wie Ananas-, Mango-, Avocados- und Bananenplantagen.

Auf der gesamten Insel verteilt findet man Aussichtspunkte, die so genannten Miradores, die faszinierende Ausblicke auf die Landschaft zulassen, wie z.B. das Mirador de Jinama, westlich von San Andres. Eine besondere Attraktion ist der Aussichtspunkt Mirador de la Pena. Hier steht ein prächtiges, beeindruckendes Restaurant, das von dem Architekten und Künstler Cesar Manrique entworfen und gebaut wurde. Von hier aus hat der Gast einen wundervollen Panorama-Blick auf die Bucht von El Golfo.

Sehenswert ist auch das Wahrzeichen der Insel. Es ist der Garoe, der Heilige Baum der Ureinwohner und er steht in San Andres. Wer interessiert ist, kann sich über die Geschichte des Baumes, vor Ort, informieren. Einen Besuch wert isind auch das Museumsdorf Guinea und der Eidechsenpark „Lagartario“ mit seinen einmaligen Rieseneidechsen.




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