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La Gomera |
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Gomera ist mit 370 Quadratkilometern die zweitkleinste Insel der Kanaren, gehört aber mit zu den ältesten Inseln dieser Gruppe. Die Hauptstadt von Gomera ist San Sebastián und die Landessprache ist Spanisch. Seit 1986 ist die Insel La Gomera, die zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife gehört, Mitglied in der EU. Die Insel Gomera hat eine vulkanische Vorgeschichte, was an den zerklüften und bizarren Steinmassiven gut zu erkennen ist.
Gomera ist eine Insel für sonnenhungrige und badefreudige Touristen. Wer ein erfrischendes Bad im Atlantik nehmen möchte, kann das an einsamen Stränden oder in abgelegen, idyllischen Bade- Buchten tun. Der feine Sand ist meist schwarz und das Wasser blau und kristallklar. Einige Strände wurden auch mit hellem Sand oder mit Kies aufgeschüttet. Es gibt Strände, die nur zu Fuß erreicht werden können. Andere, wie Playa San Sebastian oder Playa de la Cueva, liegen nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt. Günstige Hotels in La Gomera gibt es in einer grossen Anzahl, somit steht ihrem Urlaub nichts mehr im Wege. Oft befinden sich Picknickplätze gleich in Strandnähe, oder eine kleine Bar lädt zum Verweilen ein. Die starken Strömungen und die Brandung des Atlantik sollten allerdings nicht unterschätzt werden.
Gomera bietet viele Aktivitäten an. Wer Segeln oder Surfen, oder sich beim Tauchen von der Unterwasserwelt faszinieren lassen möchte, hat auf Gomera viele Möglichkeiten dazu. Mit dem Rad, zu Pferd oder beim Wandern, können die faszinierende Natur entdeckt und unvergessliche Eindrücke vermittelt werden.
Gourmets kommen auf ihre Kosten, denn das Essen ist abwechslungsreich und vielseitig. Auf Gomera wird eine kräftige, einfache und schmackhafte Küche bevorzugt. Tomaten, Ziegenkäse, Oliven und Knoblauch stehen immer auf dem Speiseplan. Es werden Huhn, Kaninchen und Steaks angeboten. Auch die Desserts sind zu empfehlen. Der Flan ist ein Vanillepudding mit einer feinen Karamellsoße, und unter Bienmedsabe wird eine Mandelcreme mit Honig und Eigelb verstanden. Bei Fisch ist die Auswahl enorm groß. Seehecht, Seezunge, Barsch, und andere Meeresfrüchte werden gegrillt oder auf einer heißen Platte gegart. Eine Spezialität ist der Papageienfisch, der von vielen kanarischen Restaurants hervorragend zubereitet wird. Aber auch die chinesische oder italienische Küche ist in Gomera präsent.
Wer sich abends vergnügen möchte, kann das in gemütlichen Kneipen oder Bars tun, in denen sogar Live-Musik gespielt wird. Tagsüber kann auf der Promenade von La Playa de Valle Gran Rey geshoppt werden. Mode- und Schmuckgeschäfte, Geschenklädchen und Läden mit traditioneller Töpferware laden zum Bummeln und kaufen ein. In gemütlichen Cafés und Eisdielen kann vom anstrengenden Einkaufsbummel ausgeruht werden.
In Gomera können geräumige Ferienwohnungen und Ferienhäuser für die ganze Familie sowie komfortabel und funktional eingerichtete Appartements gebucht werden. Aber auch eine stattliche Auswahl an Hotelanlagen steht zur Verfügung. Ganz sicher ist für jeden Urlauber das Richtige dabei, so dass die Tage auf Gomera eine unvergessliche Zeit bleiben.
Das Wetter auf Gomera ist meist gleich bleibend angenehm und warm. Der Sommer bringt Temperaturen mit, die zwischen 25° und 28°C liegen, und im Winter wird es zwischen 19° und 22° „kühl“. Im südlichen Teil der Insel ist es heiss und trocken, während es im nördlichen Teil durch die Passatwinde, die Feuchtigkeit mitbringen, schon mal regnen kann. Dadurch ist das Gebiet sehr fruchtbar. In den flachen Küstenregionen werden kleine, schmackhafte Bananen für den eigenen Bedarf angebaut. Aber auch Kartoffeln, Tomaten und Wein gedeihen hier prächtig. Die Wassertemperatur liegt im Sommer zwischen 18°- 20°C., und im Winter sind es immer noch 15°- 17°C.
Gomera ist eine Insel der Ruhe und Beschaulichkeit. Mit ihren verwunschen aussehenden Wäldern, den idyllischen Buchten, den hohen, bizarren Felsen, den ländlichen, typische Dörfern und den imposanten, tiefen Schluchten bietet es Wanderern und Bikern viel Abwechslung auf ihren Touren. Einzigartige Naturschönheiten sind hier zu bewundern.
Mitten auf der Insel befindet sich der „El Cedro“, der größte noch zusammenhängende, subtropische Lorbeerwald der Erde. Hier wachsen Pflanzen, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Der „Garajonay National Park“ wurde wegen seiner Einzigartigkeit zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Der märchenhafte, immergrüne Nebelwald mit seiner üppigen Vegetation und seiner angenehmen, kühlen und feuchten Luft, begeistert jeden Besucher. Begleitet von Farnen, gigantischen Bäumen, Wasserläufen und sprudelnden Bächen, kann man zu dem höchsten Berg der Insel hinauf steigen, dem 1487m hohen „Pico de Garajonay“.
Aber auch die Basaltfelsen „Los Organos“ an der Nordküste der Insel, sind eine Sehenswürdigkeit. Die Felsen erinnern in ihrer Formation an Orgelpfeifen. Wer sie betrachten möchte, kann das während einer Bootstour, vom Wasser aus, tun. San Sebastian, die Hauptstadt, besticht durch viele historische Bauten und seinem beschaulichen Hafen. Wer möchte kann aber auch einen Ausflug zur Pfarrkirche „Nuestra Senora de Guadalupe“ unternehmen oder einen Blick auf das Tal der Könige, dem „Valle Gran Rey“ werfen, mit seinen terrassenförmig angelegten Dörfern, Häusern und einigen Hotels, die malerisch zwischen Bananenplantagen liegen.
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