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Spanien Geschichte, 500 n. Chr. bis 800 n. Chr. |
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Im fünften Jahrhundert wurde die Ibirische Halbinsel von den Westgoten, früherer Verbündetete der Römer, erobert. Toulouse galt als Hauptstadt des Westgotenreiches, doch nach der Schlacht von Vouillé um 507 und den dadurch entstandenen Verlusten aller gallischen Besitzungen orientierten sich die Westgoten nach Hispanien um und Toledo wurde zur Hauptstadt ernannt.
Die Westgoten wurden auch Aranier genannt und traten 589 unter Rekkard I. zum katholischen Glauben über. Dies verbesserte die Beziehungen des Königs zu seinen Untertanen. Durch eine stärkere Bindung an die Kirche und den König erlebte das Westgotenreich im siebten Jahrhundert eine Blütezeit. Die folgenden Thronkämpfe jedoch schwächten das Königtum nachhaltig. Diese Herrschaft der Goten dauerte gesamt bis 711 an.
In diesem Jahr überquerten muslimische Heerscharen die Straße von Gibraltar und töteten den gotischen König. Schnell eroberten die Mauren den Großteil der iberischen Halbinsel. Doch der Gotenkönig Pelayo brachte den Vormarsch der Mauren in der Schlacht von Covadonga ins Stocken. Obwohl die Mauren noch 800 Jahre weite Teile des Landes beherrschten, wird dieses Ereignis, die Reconquista, immer wieder als Beginn der Rückeroberung von Spanien durch die Christen bezeichnet.
Die einfallenden Muslime wurden von Pelayo (718-737) bekämpft. Nach seinem Tod führten seine Söhne und Nachkommen den Widerstand fort, bis alle Muslime aus Al-Andalus vertrieben und besiegt waren. Die fränkischen Herrscher im Osten des Landes im heutigen Katalonien gründeten die Spanische Mark und eroberten 785 Girona und 801 Barcelona zurück. Aber nicht nur gegen die Muslime wurde gekämpft, auch die Spanischen Christen im Norden liefen gegeneinander.
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