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Spanien Geschichte, 20. Jahrhundert bis Heute |
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In den frühen Zwanzigern des 20. Jahrhunderts brachte die Wirtschaftskrise in Spanien das Land an den Rand eines Bürgerkrieges. General Primo de Ribera richtete eine Militärdiktatur ein. Diese konnte er bis 1930 halten, doch dann wurden Wahlen abgehalten, welche die Linken für sich entschieden.
Die zweite Republik wurde am 14. April 1931 durch den Großgrundbesitzer Niceto Alcalá Zamora ausgerufen, was kaum auf Widerstand traf. Alcalá Zamora wurde Staatspräsident. Frauen wurden durch eine neue Verfassung das Wahlrecht zugesprochen. Doch zeigte sich bald, dass die geerbten politischen und sozialen Konflikte auch diese Regierung belasteten. Nachfolgeregierungen nahmen Gesetze wieder zurück oder veränderten sie.
Die Republik belasteten die scharfen politischen und sozialen Konflikte, die sie geerbt hatten, schwer bzw. verschärften sich unter der neuen Regierung weiter. Wirtschaftliche Probleme und Mangel an politischer Konsenskultur verhinderten eine dauerhafte Konsolidierung der neuen Staatsform. Wichtige Reformprojekte kamen nur zögerlich zustande, Gesetze wurden von Nachfolgeregierungen unter veränderten politischen Vorzeichen wieder zurückgenommen. Alfons der XIII. verließ das Land.
Der spanische Bürgerkrieg (1936-1939) entstand aus den wachsenden Spannungen zwischen der republikanischen Regierung und der nationalistischen Opposition unter General Franco. Diese erhielten Unterstützung vom faschistischen Deutschland und Italien, während die Republikaner offiziell nur mit Russland kooperierten. Dabei setzten sich die Nationalisten durch. Franco schaffte es, Spanien aus dem zweiten Weltkrieg auszuschließen. Seine Militärdiktatur führte dennoch zu politischer und wirtschaftlicher Isolation.
In den 50er- und 60er-Jahren wurde die politische und wirtschaftliche Lage des Landes verbessert. Am 15. Dezember 1955 trat Spanien der UNO bei. Franco setzte 1969 fest, dass der Enkel Alfons XIII., Juan Carlos von Bourbone, nach seinem Tod der Regierung als König vorsitzen solle.
Nachdem Franco 1975 starb, wurde eine konstitutionelle Monarchie ausgerufen. Staatspräsident Adolfo Suarez begann, wichtige Reformen zu verabschieden. Überraschend erklärte er 1981 seinen Rücktritt, welcher einen Putsch-Versuch auslöste, der aber scheiterte. Neue Wahlen im Jahr 1982 gewann die sozialistische Partei. Felipe Gonzales wurde als Regierungschef ernannt.
1985 trat Spanien der NATO und 1986 der Europäischen Gemeinschaft bei. Im Rampenlicht stand Spanien 1992 mit den Olympischen Spielen in Barcelona und der Weltausstellung Expo 1992 in Sevilla. Die Expo 2008 fand in der spanischen Region Aragonien in Zaragoza statt.
Madrid wurde zur gleichen Zeit (1992) zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt. 2002 nahm Spanien die neue Währung „Euro“ an. Politisch beteiligte sich Spanien mit den USA am Irak-Krieg. 2004 zog Präsident José Luis Rodriguez Zapatero seine Truppen wieder zurück und stationierte sie wiederum in Afghanistan.
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In den frühen Zwanzigern des 20. Jahrhunderts brachte die Wirtschaftskrise in Spanien das Land an den Rand eines Bürgerkrieges. General Primo de Ribera richtete eine Militärdiktatur ein. Diese konnte er bis 1930 halten, doch dann wurden Wahlen abgehalten, welche die Linken für sich entschieden.
Die zweite Republik wurde am 14. April 1931 durch den Großgrundbesitzer Niceto Alcalá Zamora ausgerufen, was kaum auf Widerstand traf. Alcalá Zamora wurde Staatspräsident. Frauen wurden durch eine neue Verfassung das Wahlrecht zugesprochen. Doch zeigte sich bald, dass die geerbten politischen und sozialen Konflikte auch diese Regierung belasteten. Nachfolgeregierungen nahmen Gesetze wieder zurück oder veränderten sie.
Die Republik belasteten die scharfen politischen und sozialen Konflikte, die sie geerbt hatten, schwer bzw. verschärften sich unter der neuen Regierung weiter. Wirtschaftliche Probleme und Mangel an politischer Konsenskultur verhinderten eine dauerhafte Konsolidierung der neuen Staatsform. Wichtige Reformprojekte kamen nur zögerlich zustande, Gesetze wurden von Nachfolgeregierungen unter veränderten politischen Vorzeichen wieder zurückgenommen. Alfons der XIII. verließ das Land.
Der spanische Bürgerkrieg (1936-1939) entstand aus den wachsenden Spannungen zwischen der republikanischen Regierung und der nationalistischen Opposition unter General Franco. Diese erhielten Unterstützung vom faschistischen Deutschland und Italien, während die Republikaner offiziell nur mit Russland kooperierten. Dabei setzten sich die Nationalisten durch. Franco schaffte es, Spanien aus dem zweiten Weltkrieg auszuschließen. Seine Militärdiktatur führte dennoch zu politischer und wirtschaftlicher Isolation.
In den 50er- und 60er-Jahren wurde die politische und wirtschaftliche Lage des Landes verbessert. Am 15. Dezember 1955 trat Spanien der UNO bei. Franco setzte 1969 fest, dass der Enkel Alfons XIII., Juan Carlos von Bourbone, nach seinem Tod der Regierung als König vorsitzen solle.
Nachdem Franco 1975 starb, wurde eine konstitutionelle Monarchie ausgerufen. Staatspräsident Adolfo Suarez begann, wichtige Reformen zu verabschieden. Überraschend erklärte er 1981 seinen Rücktritt, welcher einen Putsch-Versuch auslöste, der aber scheiterte. Neue Wahlen im Jahr 1982 gewann die sozialistische Partei. Felipe Gonzales wurde als Regierungschef ernannt.
1985 trat Spanien der NATO und 1986 der Europäischen Gemeinschaft bei. Im Rampenlicht stand Spanien 1992 mit den Olympischen Spielen in Barcelona und der Weltausstellung Expo 1992 in Sevilla. Die Expo 2008 fand in der spanischen Region Aragonien in Zaragoza statt.
Madrid wurde zur gleichen Zeit (1992) zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt. 2002 nahm Spanien die neue Währung „Euro“ an. Politisch beteiligte sich Spanien mit den USA am Irak-Krieg. 2004 zog Präsident José Luis Rodriguez Zapatero seine Truppen wieder zurück und stationierte sie wiederum in Afghanistan.
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