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Bronzezeit bis 1100 v. Chr.
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Spanien Geschichte, 17. Jahrhundert bis 18. Jahrhundert

  
Ein neuer Krieg gegen die freien Niederlande begann. Die Spanier kämpften im Dreißigjährigen Krieg gegen Deutschland und Italien, was Phillipp II. jedoch keine Erfolge brachte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erkannte Spanien im „Westfälischen Frieden“ die Unabhängigkeit der Niederlande und in Deutschland die Gleichberechtigung der Protestanten an.


Es folgte am 3. November 1700 der Spanische Erbfolgekrieg, wobei andere europäische Herrscher versuchten, die Macht der spanischen Monarchie zu übernehmen. Der letzte König der Habsburger starb ohne Nachfolger, sodass der Neffe des französischen Königs Ludwig XIV., Phillip V. von Bourbone, den Thron von Spanien bestieg. Er führte ein neues Regierungssystem in das zerrütte Land ein. Seine Regierung blieb jedoch ohne Bedeutung. Durch eine positive Entwicklung zum modernen Staat verlieh erst Karl III. (1759-1788) seiner Regierung diese wieder zu. Ihm stand sein Stiefbruder Ferdinand VI. entgegen, der Spanien den anderen Staaten gleichsetzen wollte, doch konnte dies Karl III. in seinem Streben nicht aufhalten.

Karl III. standen die bedeutenden Staatsmänner Floridablanca, Aranda und Campomanes zur Seite. Die Beteiligung von Spanien am Krieg gegen Frankreich gegen England 1761-1762, wirkte sich negativ auf die Reformtätigkeit aus. Die Ausweisung der Jesuiten 1767 förderte diese jedoch wieder. Der Staat und die Kirche arbeiteten nun eng zusammen und schafften eine positive Entwicklung des Volkes an Bildung und Sittlichkeit. Leider schaffte es die Regierung nicht, viele Reformen in Kraft treten zu lassen, da es in diesen vielen Bereichen an Grundvorrausetzungen fehlte.

1780-1783 folgte ein zweiter Krieg gegen England, durch welchen Spanien Widerrum durch den Familienvertrag eingespannt wurde und so Unmengen an Summen verloren. Spanien gab so unverzinslichtes Papiergeld an das Volk aus. Unter Karl IV. (1788-1808) brach die Anfängliche positive Entwicklung zusammen. Er brachte Spanien durch eine „verbrecherische“ Politik fast an den Zusammenbruch.

Spanien sah untätig dem Sturz der Bourbonen zu und erklärte Frankreich 1793 durch die Hinrichtung von Ludwig XVI. den Krieg. Dieser endete mit einer feindlichen Invasion in Navarra, den baskischen Provinzen und in Aragón. Am 22. Juli 1795 verschafften günstige Umstände Spanien den Frieden von Basel, welchen das Land aber in Abhängigkeit von Frankreich führte. Dies besiegelte der Vertrag von San Ildefonso am 27. Juni 1796. Dadurch geriet Spanien in einen Krieg gegen England und verlor gleich die erste Schlacht am 14. Februar 1797 am Kap St. Vincent.




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