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Spanien Geschichte, 1100 v. Chr. bis 500 n. Chr. |
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1100 v. Chr. begründeten phönizische Seefahrer Kolonien mit denen die Spanier Handel betrieben. Die Griechen gründeten eine eigene Kolonie an der Mittelmeerküste. Während der punischen Kriege, Karthago gegen Rom, eroberten die Karthager auch große Teile von Spanien und nannten neue Siedlungen auf Ibiza und Cartagena „neues Karthago“. Nachdem die Römer die Karthager besiegt hatten, eroberten sie nach einem 200-jährigen Krieg gegen die Keltiberer und Lusitanier unter Viriatus die spanischen Kolonien und die gesamte Halbinsel.
Um 19 v. Chr. besiegte Augustus die Kantabrer. Er unterteilte die Halbinsel in drei Provinzen: Lusitania, Baetica und Tarraconensis. Die Römer bauten viele Strassen und zahlreiche Kastellen. So wurde das Land ein Hauptsitz der römischen Kultur.
Ab dem vierten Jahrhundert teilet man Spanien in fünf Provinzen. Kaiser Vespasian verlieh im zweiten Jahrhundert Hispanien das lateinische Bürgerrecht. Aus Hispanien stammen mehrere römische Kaiser wie Hadrian, Trajan, Antoninus, die Familien Marcus, Aurelius Hadrians und aus der Spätantike Theodosius I. Kaiser Konstantin erklärte das Christentum zur vorherrschenden Religion. Die Spanier nahmen die römische Kultur an, was man bis heute z.B. an ihrer Landessprache erkennen kann.
Das „römische Weltreich“ begann zu fallen und somit drangen gotische Stämme in Spanien ein und eroberten das Land. Die germanischen Völker, die Vamdalen und Sueben drangen um 409 in Spanien ein, während das römische Reich bereits zerfiel. Ein suebisches Königreich, eines von vielen kleinen, hielt sich gegenüber der anderen bis ins späte sechste Jahrhundert. Im Jahr 419 riefen sie das erste gotische Königreich aus.
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